Michael Rubens: „Playlist meiner miesen Entscheidungen“

von Sarah am 28.04.17

Ein unvergesslicher Sommer…
Austin lässt sich mit dem falschen Mädchen ein, wird von deren Freund, dem daueraggressiven Todd, einen halben Kopf kürzer gemacht und muss die teure Mandoline seines Stiefvaters, die dabei zu Bruch geht, in Form eines nervtötenden Jobs abbezahlen. Und seine Mitschülerin Josephine, deren nerdigen Charme Austin unerwartet reizvoll findet, cancelt gleich nach der ersten Stunde den Nachhilfeunterricht, den Austin dringend braucht, um versetzt zu werden.
Doch dann steht eines Tages Austins bislang totgeglaubter unbekannter Vater vor der Tür -kein anderer als sein Lieblingsmusiker, der Singer-Songwriter Shane Tyler. Austin pfeift auf Jobs, Nachhilfe usw und beginnt, mit Shane Musik zu machen, und auf einmal geht es aufwärts in Austins Leben – scheinbar…

Empfohlen ab 14 Jahre!

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Johanna April 29, 2017 um 14:44 Uhr

Sechzehn Jahre hat sich Austin mehr oder weniger durchs Leben geschummelt und irgendwie alles mit Ach und Krach bemeistert. Bis er auf das falsche Mädchen reinfällt und deren Freund mit einer sehr teuren Mandoline grün und blau schlägt. Doch das größte Problem: Das Instrument ist nicht seins, es ist von dem neuen Freund seiner Mutter. Austin muss einen Nebenjob annehmen und zusätzlich Nachhilfestunden bei Josephine, die das einzige Mädchen zu sein scheint, das seinem Charme immun ist. Als dann plötzlich noch sein totgeglaubter Vater vor ihm steht, der ein erfolgreicher Singer-Songwriter ist, steht Austins völlig Kopf.
Auf einmal scheint alles so egal und er macht das, was er schon immer wollte. Er schreibt Songs zusammen mit seinem Vorbild. Alles rückt sich wieder zurecht, so scheint es…
Das Buch „Playlist meiner miesen Entscheidungen“ ist aus Austins Sicht geschrieben und sehr humorvoll, auch durch Austins Gedanken und Charakter. Die Charaktere sind alle sehr sympathisch beschrieben, der Humor in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte, die mit der Musik im Vordergrund steht, ist sehr schön und nicht herkömmlich.
Sowie Jungen als auch Mädchen können das Buch „Playlist meiner miesen Entscheidungen“ sehr gut lesen.

Sarah April 28, 2017 um 15:36 Uhr

Jeder von uns kennt wohl diese Entscheidungen, die in eine halbe Katastrophe hinauslaufen. Und dann auch noch diese Menschen, die einem ständig das Leben zur Hölle machen, nicht wahr? Wer hat keine Mädchen oder Jungs, die man beeindrucken möchte, weshalb man auf ziemlich idiotische Ideen kommt?
Der Jugendroman „Playlist meiner miesen Entscheidungen“ handelt von einer humorvollen Geschichte mit vielen mittelschweren Dramen, Freundschaft und natürlich Liebe; erzählt von einem Jungen, der all dies zu spüren bekommt.
Ich (mit meinen 16 Jahren) habe ich mich mit dem Anfang der ersten Seite in die Geschichte eingebunden gefühlt, würde Freunden von viel Aktion und Spannung jedoch etwas anderes empfehlen, denn dieses Buch lässt eher die Herzen von Musikfanatikern und der Liebe höher schlagen.

Die ewige Sache mit den Mädchen, dem komplizierten Familiending und dem toten Vater, dem es wieder besser geht.

Die Sommerferien beginnen und Austin beschließt, anstatt zum Mathekurs zu gehen, lieber den beliebtesten Mädchen der Schule ein Ständchen auf der Mandoline des Freundes seiner Mutter Rick zu spielen, um vor allem Alison zu begeistern. Folge sind eine Platzwunde an der Stirn und ein kaputtes Instrument, aber auch der wütende Rick, der das Geld für seine Mandoline zurück verlangt. Da das allerdings eine Summe ist, die Austin ohne Job nicht zusammen bekommt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als einen Vertrag zu unterzeichnen, der einen Job im Rasenpflegeteam Ricks und zusätzliche Mathenachhilfe beinhaltet.
So lernt er Josephine, seine Nachhilfelehrerin, kennen und lieben, die ihm aufgrund seines Verhaltens allerdings nicht länger helfen möchte. Und als wäre das nicht schon genug, ist in dem Rasenpflegeteam auch noch der Junge, nämlich Todd, der Austin durch die Zerstörung der Mandoline in diese missliche Lage beförderte und nun weiterhin dafür sorgt, dass Austins Leben zur Katastrophe wird.
Nachdem letztendlich noch ein berühmter Sänger vor der Haustür Austins steht und sich als dessen Vater ausgibt, den Austins Mutter ihrem Sohn für tot erklärt hatte, steht die Welt des Jungen tatsächlich Kopf…

Mich persönlich hat das Buch nicht umgehauen, da viele Handlungen bereits am Anfang der Geschichte zu erahnen und kein Spannungsbogen zu erkennen waren.
Dennoch sollten sich sowohl Mädchen als auch Jungs, denen das Thema zusagt, davon angesprochen fühlen.
Ebenso weist die einfache, leicht verständliche Sprache auf die Art des Buches hin; nämlich eine schlichte, allerdings auf seine ganz eigene Weise auch schöne Geschichte.
Für meinen Teil etwas zu einfach gestrickt, aber es ist keineswegs eine Zeitverschwendung in das Werk hineinzuschauen und mit Austin, der furchtbar Angst hat, auf der Bühne zu stehen und von dort aus kein Ton mehr aus sich herausbekommt, sollte er denn überhaupt darauf auftauchen, eine kleine Reise zu machen.
Denn wird dieser Junge es jemals schaffen, vor einem Publikum zu singen? Findet es selbst heraus, in dem ihr Austin begleitet.

Von Ki.

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