Anna Pfeffer „Für dich soll’s tausend Tode regnen“

von Sarah am 25.11.16

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Empfohlen ab 12 Jahre!

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Sarah Dezember 9, 2016 um 15:55 Uhr

Das Buch „Für dich soll´s tausend Tode regnen“ von Anna Pfeffer, ab zwölf Jahren, handelt von Emilia, welche jedem Menschen, dem sie begegnet, eine Todesart verpasst.
Sie ist mit ihrem Vater und ihrem Bruder ins regnerische Hamburg gezogen und muss sich dort zwischen fremden Leuten zurückfinden. Als sie im Chemieunterricht dann mit dem größten Blödmann der Klasse, Erik, zusammenarbeiten muss, ist es vorprogrammiert, dass es eine Katastrophe geben muss. Zur Strafe bekommt sie eine Strafarbeit auferlegt, welche sie ausgerechnet zusammen mit Erik erledigen soll. Doch nach einiger Zeit merkt sie, dass er gar nicht so blöd ist, wie sie am Anfang dachte.
Mir hat das Buch gut gefallen, da die Geschichte interessant ist, die sich hinter einigen Figuren verbirgt. Allerdings ist das Buch anfangs sehr langwierig und man braucht eine gewisse Zeit, bis man richtig ins Buch reinkommt. Das Buch können sowohl Mädchen als auch Jungen lesen, es ist zwar aus der Perspektive eines Mädchens geschrieben, aber dieses ist kein typisches Ich-mag-Pferde-und-Einhörner-Mädchen.
Das Buch ist lustig geschrieben und mal eine nette Abwechslung.

Von K.

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