Jutta Wilke „Dornenherz – Jedem Ende wohnt ein Anfang inne“

von Jan Hoffmann am 15.02.14

Seit dem Unfalltod ihrer Schwester ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen.

Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna plötzlich eine Engelsstatue, umgeben von einem Meer aus weißen Rosen.

Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nichts ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt …

Empfohlen ab 14 Jahre!

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Merle Mai 10, 2014 um 11:14 Uhr

In diesem Buch gibt es zwei Geschehnisse. 1. die Gegenwart, wo Anna ihrer Schwester nachtrauert und 2. die Vergangenheit, wo Johanna an Leonard zwangsverheiratet werden soll. Die Kapitel sind immer abwechselnd. Erst die Gegenwart und dann die Vergangenheit. Anna begegnet auf einem Streifzug Phil, dem Gärtner, der sie ausschimpft, dass sie das Rosenbeet, was um die Engelsstartur herumwächst, zerstört hat. Phil und Anna kommen sich näher. Und Phil erzählt Anna von alten Legneden, die sich um den Engel ranken.

Ich finde das Buch ganz gut. Ich fand es sehr gut aufgebaut mit den Wechseln zwischen den Zeiten, das hat dem Buch mehr Spannung gegeben und man hat dauernd verglichen, wie sich die Vergangenheit mit der Gegenwart gleicht. Ich finde es etwas komisch, dass Anna mit Leon zusammen ist, der der Freund von ihrer großen Schwester war. Manchmal hatte das Buch ziemliche Längen aber man kann es gut lesen. Ich würde es daher auf jeden Fall weiterempfehlen.

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