Seita Parkkola „Wir können alles verlieren“

von Jan Hoffmann am 09.02.13

Bisher dachte Taifun, Galgenmännchen sei ein harmloses Buchstabenspiel. Doch an der Schule der Möglichkeiten lernt er, dass es dabei um Bestrafung geht. Und die erste Strafe ist die seltsamste, die Taifun jemals bekommen hat: eine Freundin.
Taifun liebt sein Skateboard, seine Stadt, sein Leben – alles ganz normale Dinge. Doch hin und wieder springt er in einen Zug und lässt sich davontragen, irgendwohin. Seiner Stiefmutter Ira Frost sind diese Ausbrüche ein Dorn im Auge und so sorgt sie dafür, dass Taifun auf die Schule der Möglichkeiten kommt. Ein Ort, der den Schülern eher Möglichkeiten nimmt als sie ihnen zu bieten. Doch wieso wehrt sich kein Schüler gegen die Bestrafungen? Was verbirgt sich im geheimnisvollen Keller der Schule? Und was weiß Taifuns Stiefmutter? Erst als Taifun in einer verlassenen Fabrik auf India trifft, beginnt er wieder zu hoffen. India, von der niemand sprechen darf, obwohl sie jeder kennt. India, die an dem geheimnisvollen Ort lebt, wo sie Skateboard fährt und Graffiti sprüht. Gemeinsam nehmen Taifun und sie den Kampf gegen die Schule auf und merken schnell, dass sie alles aufs Spiel setzen müssen, um zu gewinnen – oder zu verlieren.
Eine Geschichte aus dem Leben, realistisch und zugleich fantastisch. Mit scharfem Blick erzählt Taifun, wie es ist, Teil eines absolutistischen Schulsystems zu sein und sich innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft aufzulehnen.

Empfohlen ab 11 Jahre!

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KaMmeS April 24, 2013 um 19:05 Uhr

Ich finde dieses Buch spannend, fesselnd und fantasievoll! Man kann nie genug gavon haben, ist aber erst ab 10 empfehlenswert, da auch ein paar fiese Szenen darin vorkommen. Es ist für alle Leser/innen geschrieben, da es eine Mischung von Reality und Fantasy ist.
In der Geschichte geht es um einen Jungen, der Probleme mit Schulen hat. Seine letzte Chance ist die Schule der Möglichkeiten. Als er Schwierigkeiten macht, bekommt er eine seltsame Bestrafung – eine Freundin. Diese passt rund um die Uhr auf ihn auf, und versucht ihn weniger zum Problemfall zu „erziehen“. Dann trifft er India, die ihre Möglichkeit auf der Schule verworfen hatte, und sich an einem geheimnissvollen Ort aufhält. Den Rest müsst ihr selber heraus finden …

mia April 2, 2013 um 19:23 Uhr

Ich fand das Buch in Ordnung, weiß aber nicht ob ich es noch einmal lesen würde. Die Geschichte selber war ganz spannend. Ich fand jedoch, dass sie an vielen Stellen seltsam unrealistisch gewirkt hat. Wenn man sich auf solche Bücher gut einlassen kann und gerne Geschichten mag, die um Freundschaft und Zusammenhalt gehen, ist es jedoch empfehlenswert.

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