Lin Hallberg „Verlass dich auf mich, morgen komme ich wieder“

von Jan Hoffmann am 09.01.13

Johanna liebt ihr Pferd Kasper über alles. Als es stirbt, geht für sie eine Welt unter. Da schickt ihre Mutter sie nach Island, das Land, in dem Johanna aufgewachsen ist.

Sie erlebt einen alles verändernden Sommer: Auf der Farm ihrer Großeltern lernt Johanna nicht nur das Leben mit den Wildpferden kennen, sondern auch ihren Vater. Und sie erfährt vor allem eins – wie wichtig Freiheit und Vertrauen sind. Nicht nur für die Wildpferde, sondenr auch für sie selbst.

Ein ergreifender und kraftvoller Roman, eine faszinierende Geschichte von Abschied und Neuanfang.

Empfohlen ab 12 Jahre!

Fügt Eure Besprechungen zu diesem Buch bitte erst ab den 05.03.2013 über die Schaltfläche “Kommentare”  ein.

Dieses Buch bei lesezeichen.de (vor)bestellen!

P.S.: Ein Bild ist leider noch nicht verfügbar, da das Buch noch zu neu ist…

{ 1 Kommentar… lies ihn unten oder schreib selbst einen }

Maite März 26, 2013 um 19:09 Uhr

Johanna hatte es nie leicht im Leben: Sie war schon immer eher eine Alleingängerin, hatte nie viele Freunde und musste sich mit ein paar älteren Mädchen ganz alleine um einen verlassenen Reiterhof und um ihr Pferd Kasper kümmern, da der Reiterhof pleite gegangen ist. Als ihr geliebter Kasper stirbt, bricht für Johanna eine Welt zusammen. Niemand, nicht mal ihre Mutter, scheint ihren Kummer zu verstehen. Johanna beschließt nie mehr zu reiten und grenzt sich von dem Rest der Welt ab. Schon bald lernt sie ein paar Jungs im Park kennen, die die Schule ständig schwänzen und für Johanna ein schlechter Umgang sind. Sie beginnt zu rauchen und schwänzt ebenfalls. Als ihre Mutter erfährt, dass Johanna versetzungsgefährdet ist, schickt sie diese nach Island, zu ihrem Vater, dem eine Ranch mit Wildpferden gehört, darunter auch Summavind, der Johanna schon von klein auf versprochen ist und sie beginnt wieder richtig zu leben und und zu reiten…

Obwohl es in dem Buch um Pferde geht, was ich eigentlich nicht soo interessant finde, fand ich es wirklich schön. Es wird sehr gut dargestellt, wie die Beziehung von Johanna und ihrem Vater und Johannas Ansicht vom Leben sich im Verlauf des Buches ändern. Das Buch war eigentlich sehr leicht und flüssig zu lesen, doch an manchen Stellen, wenn etwas auf Isländisch geschrieben war, kam man meiner Meinung nach aus der Geschichte heraus und wusste nicht, was die Autorin gemeint hat. Teilweise ging sie auch zu sehr ins Detail, wenn es um Pferde und das Eintreiben der Wildpferde ging, und man verstand das Gelesene nicht, sodass man einige Stellen öfters lesen musste.

Mein Fazit: Ich würde das Buch auch an Leute, die keine Pferde-Fans sind weiterempfehlen, doch es ist nicht sehr spannend, sondern eher ruhig und nicht so emotional.

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel: