Sarah Mlynowski „Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten“

von Jan Hoffmann am 13.10.12

Für die 16-jährige April wird ein Traum wahr, als es ihr durch eine kleine Notlüge gelingt, den Rest des Schuljahres mit ihrer besten Freundin Vi verbringen zu dürfen – allein, in Vis großem Haus mit Garten und Whirlpool, in dem offiziell noch Vis Mutter wohnt (die aber inoffiziell als Schauspielerin das ganze Jahr unterwegs ist). Unverzüglich machen sich die Mädchen daran, eine Liste all der Dinge abzuarbeiten, gegen die jede Aufsichtsperson ein sofortiges und nicht verhandelbares Veto einlegen würde. Als da wären: Schuel schwänzen, Partys feiern (mit Alkohol und Jungs), sich endlich ein Haustier zulegen (auch wenn man eigentlich gar keine Zeit dafür hat), den ganzen Tag die Musik voll aufdrehen und das essen, worauf man gerade Lust hat …

Dass es manchmal auch Momente gibt, in denen es schön wäre, wenn man jemanden mit mehr als anderthalb Jahrezehnten Lebenserfahrung an seiner Seite hätte, ahnt April schon bald (und das nicht nur, wenn der Kühlschrank sich immer noch nicht von selbst gefüllt hat und einem Fastfood zum Hals heraushängt …). Bis sie es allerdings auch zugibt, vergehen einige verrückte Wochen mit vielen lustigen und einigen nicht ganz schmerzfreien Erlebnissen.

Für Leser & Leserinnen ab 14 Jahren!

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Merle Mai 5, 2013 um 18:57 Uhr

Das Buch ist einfach geschrieben und man bekommt es schnell durchgelesen. An vielen Stellen ist es witzig, aber manchmal echt unrealistisch. Dieses Buch ist gut für einen Abend, wo man etwas Humorvolles aber doch Spannendes lesen möchte. Ich persönlich würde es ab 13 empfehlen und nicht früher, da schon sehr viel mit und über die Liebe geschrieben wird.

janis.brunck Oktober 21, 2012 um 19:44 Uhr

April ist 16. Ihr Vater möchte, dass sie mit ihm und ihrer Stiefmutter umziehen. Doch in Westport hat sie alles, was sie braucht- einen Freund, mit dem sie seit zwei Jahren zusammen ist und ihre Freundinnen. Durch Lügen darf sie bei Vi (ihrer besten Freundin) wohnen bleiben. Dort machen die beiden was sie wollen: Schule schwänzen, Partys feiern, sich von Fastfood ernähren und ihr erstes Mal planen…

Was ich an dem Buch gut finde:
– Schreibweise
– verständlich und einfach geschrieben
– lustig

Was ich nicht gut finde:
– es ist unrealistisch, aber trotzdem gut!!

Ich würde es ab 13 Jahren empfehlen!

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