Kenneth Oppel „Düsteres Verlangen – Die wahre Geschichte des jungen Victor Frankenstein“

von Jan Hoffmann am 13.10.12

Es gibt keine Grenzen für die Liebe.

Warum nicht auch für das Leben?

Victor und Konrad Frankenstein lieben einander so sehr, wie es nur Zwillinge vermögen. Allein die schöne Elizabeth steht zwischen ihnen. Da erkrankt Konrad plötzlich an einem unheilbaren Fieber. Victor ist verzweifelt. Er würde alles tun, um seinen Bruder zu retten. In einer geheimen Bibliothek stößt er auf ein Buch, das die Rezeptur zum legendären „Elixier des Lebens“ verspricht. Der aufgeklärte Victor ist sekptisch. Doch was hat er zu verlieren? Zusammen mit Elizabeth macht er sich auf die Suche nach dem furchterrgenden und grotesken Zutaten. Unvorstellbare Prüfungen erwarten die beiden – und unerwartete Versuchungen. Die Macht über Leben und Tod zieh Victor mehr und mehr in ihren Bann …

Für Leser & Leserinnen ab 13 Jahren!

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Maite Oktober 28, 2012 um 11:36 Uhr

In dem Buch geht es um Victor Frankenstein, der im Gegensatz zu seinem Bruder Konrad sehr temperamentvoll, zielstrebig und mutig ist und bei allem was er macht leidenschaftlich und mit vollem Herzen dabei ist. Aber in allem, was er macht scheint sein kluger, liebenswerter und warmherziger Bruder – ohne sich anzustrengen – besser zu sein. Doch trotzdem lieben sich die beiden, wie es nur Zwillingsbrüder vermögen. Als Konrad jedoch plötzlich krank wird und kein Arzt ihm helfen kann, wird Victor klar, dass es nur noch einen Weg gibt, um das Leben seines Bruders zu retten: Er muss noch einmal in die dunkle Bibliothek, dessen Eingang er mit seinem Bruder, der wunderschönen, aufbrausenden und mutigen Elisabeth, seinem besten Freund Henry und Poet vor Kurzem entdeckt hat. Dabei ist ihm auch egal, dass sein Vater ihm verboten hat, diese noch einmal zu betreten, da es in der Bibliothek nur Alchemiebücher gibt. Als Victor dann von dem Elixier des Lebens liest, ist er bereit alles für dessen Herstellung herzugeben, sogar seine große liebe Elisabeth, die nur an seinem Bruder interessiert zu sein scheint…

Was ich an dem Buch gut finde:
– spannend geschrieben
– fesselnde Geschichte
– Ideenreichtum von Oppel
– Handlung des Buches
– Verhältnis zw. den Brüdern und Elisabeth
– Charaktere
– dass man sich so gut in Victor hinein versetzen kann

Was ich nicht so gut finde:
– die Handlung des Endes (letztes und vorletztes kapitel)
– die Veränderung des Verhältnisses zw. Victor und Elisabeth
– den Tod Konrads
– dass die Geschichte so plötzlich endet

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