Marita de Sterck „Zuletzt die Hunde“

von Jan Hoffmann am 21.05.12

War kills, that is all it does

Ab heute will Victor leben wie ein Mann. Wenn er sich dabei einige Schrammen und Beulen zuzieht, so ist ihm das die Sache wert.

Mit diesen Worten verlässt im Dezember 1917, mitten im Krieg, der behütete Notarssohn Victor das elterliche Haus, um seinen Hund Django zu suchen. Die Außenwelt trifft ihn wie ein Schlag, und das nicht nur, weil er schon so lange nicht mehr draußen war. Die Welt gleicht einem Albtraum, denn der Krieg – und vor allem der Hunger – haben das ganze Land fest im Griff. Die Menschen haben sich verändert. Um zu überleben, essen sie sogar Hunde. Victor ist fest entschlossen, Django zu retten.

Die schwerste Reise stand ihm noch bevor, vorbei an schäumenden Flüssen, hungrigen Sümpfen, quer durch das verfluchte Niemandsland bis in den Abgrund der Hölle. Würde auch diesmal eine tapfere Frau auftauchen, die alles verloren hatte und dennoch Bretter und Lumpen nach anderen Ertrinkenden auswarf? Würde er dazu auch imstande sein, oder würde er alle seine Kräfte brauchen, um nicht selbst zu ertrinken?

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mia Februar 23, 2013 um 13:01 Uhr

Das Buch „Zuletzt die Hunde“ ist ein trauriges Buch, das mir aber trotzdem ganz gut gefallen hat. Es zeigt, dass man trotz einer Krankheit nicht ans Bett gefesselt ist und viel erreichen kann wenn andere einem nur ein bisschen helfen und engegenkommen.
Leider habe ich aufgrund der manchmal etwas älteren Sprache nicht alles verstanden oder wusste nicht genau was gemeint ist.
Ich würde es ab dreizehn oder vierzehn Jahren an Mädchen und an Jungen empfehlen.

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