Bodeen, Überleben

von Jan Hoffmann am 14.08.10

Das Leben, wie Eli es kannte, gibt es nicht mehr.

Er war neun, als sein Vater, ein milliardenschwerer Unternehmer, ihn und seine Familie in einem bestens ausgestatteten Bunker in Sicherheit brachte. Die USA waren durch einen atomaren Angriff ausgelöscht worden und die Welt außerhalb des Bunkers hatte für Eli und seine Schwestern aufgehört zu existieren.

Jetzt ist Eli fünfzehn, und ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird ihm das Eingesperrtsein immer verhasster. Außerdem macht er sich große Vorwürfe. Sein Zwillingsbruder Eddy und die Großmutter hatten es damals nicht mehr rechtzeitig geschafft, sich zu retten, und Eli glaubt, dass er daran schuld ist. Doch dann spitzt sich die Lage zu. Nicht nur, dass die Lebensmittel knapper werden – Eli macht sich auch Gedanken wegen seines Vaters, der sich immer merkwürdiger verhält, und ihm wird klar:

Er muss reagieren!

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olly Februar 14, 2011 um 17:48 Uhr

Nach einem Atomkrieg lebt Eli schon seit 6 Jahren mit seiner Familie in einem Bunker unter der Erde. Sein Zwillingsbruder und seine Oma haben es nicht geschafft und sie können erst in ca. 10 Jahren wieder zurück an die Oberfläche. So wie das Leben im Bunker eintönig ist, fängt auch das Buch eher langweilig an. Die Stimmung ist düster und die Atmosphäre ist angespannt. Es passiert wenig, dafür erfährt man mehr über die Psyche der „Eingeschlossenen“. Wer das mag, ist bei diesem Buch richtig. Für mich wurde das Buch erst dann richtig interessant und spannend, als Eli erfährt, dass nicht alles so ist, wie es scheint…. Dann konnte ich auch nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich fand das Buch okay, würde es aber eher etwas älteren Lesern empfehlen (mind. 12 Jahre).

Svenja Januar 7, 2011 um 15:01 Uhr

ich fand das Buch sehr langweilig und habe es deshalb auch nicht fertig gelesen.Das Buch war langweilig,weil es immer um das selbe ging und sie die ganze Zeit in diesen Bunker eingespert waren und so,nicht viel erlebt haben,was dem Buch spannung verleihen hätte.

Lasse Dezember 7, 2010 um 16:22 Uhr

Ich fand das Buch sehr gut, weil es sehr spannend und ein wenig erschreckend ist.
Es geht darum, das eine Millionersfamilie wegen eines angeblichen Atomkrieg in einen Bunker flieht. Leider werden die Zwillinge Eddy und Eli getrennt, weil Eddy und Gram zuspeht den Bunker erreichen, weil der Vater die Tür vorher geschlossen hatte.
Nach einer Zeit wird Eli misstrauisch, weil sein Vater sich immer komischer verhällt, und weil im Bunker einiges nicht so läuft wie es laufen sollte…

mia August 16, 2010 um 16:04 Uhr

Ich finde „Überleben“ ist ein spannendes und erschreckendes Buch, wenn man begreift, was mit dem Vater los ist. Es ist sehr gut beschrieben, natürlich auch spannend, und man kann sich die Familie und den Bunker sehr gut vorstellen. Mir gefällt auch, dass Eli langsam misstrausch wird und entdeckt was sein Vater vorhatte. An einigen Stellen finde ich das Buch auch ein wenig eklig. Aber insgesamt würde ich es ab elf Jahren empfehlen.

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