Poznanski, Erebos

von Jan Hoffmann am 23.03.10

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und – wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!

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bLackpeggy Juli 20, 2010 um 00:40 Uhr

Einleitung: gut, jedoch teilweise etwas zäh

Mittelteil: gut, zieht sich jedoch teilweise etwas zäh über mehrere Seiten, auf denen dann zu wenig Handlung stattfindet.

Schluss: sehr gut, abrundend und schön

Schreibstil: spannend, packend, ansprechend, Hineinversetzen möglich

Story: kreativ, einfallsreich, mitreißend, spannend

Infotext: treffend, hilfreich, Interesse weckend

Cover/ Gestaltung: kreativ, passend

Gesamtkritik: Der Titel und das Cover sind sehr ansprechend. Der Infotext auf der Buchrückseite ist informierend und weckt das Interesse. Die Geschichte des Buches ist sehr kreativ und interessant, durch den sehr packenden und guten Schreibstil der Autorin wird das noch einmal verstärkt. Man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen und wird von der Spannung gefesselt. Manchmal zieht sich die Geschichte jedoch sehr zäh über mehrere Seiten, auf denen dann nichts Wichtiges und Spannendes passiert.

mia Juni 19, 2010 um 15:33 Uhr

Das Buch ist total spannend. Mir gefällt besonders gut, dass das Spiel lebt und einen eigenen Willen hat. Ich finde es aber ein bisschen hart, dass einige Menschen ihr Leben dafür riskieren würden, nur damit sie spielen können. Aber sonst ist es total toll und ich empfehle es für alle ab elf Jahren.

Jonny Juni 16, 2010 um 20:43 Uhr

Buchkritik von Jonathan Holst:

Erebos

Zum Inhalt:
An Nicks Schule hat sich seit letzter Zeit einiges verändert. Immer wieder fehlen viele Schüler. Viele kommen, wenn sie kommen, völlig fertig mit Augenringen und sind im Unterricht nur noch unkonzentriert. Nach einigen Tagen bemerkt Nick, dass etwas umgeht und dann fragt ihn jemand, ob er dieses etwas haben möchte, es ist ein Computerspiel, Erebos, über das äußerste Geheimhaltung herrscht. Er ist bald süchtig nach Erebos. Doch dann bekommt er seinen ersten Auftrag, er muss ihn der Realität ausgeführt werden, aber da er das Spiel nicht mehr starten kann, macht er es eben. Doch dann muss er seinem Lehrer ein Medikament unter den Tee mischen, was zu Herzstörungen führen kann.
Wird er zum Erebos-Feind oder führt er den Auftrag aus?

Mir hat an dem Buch gefallen:
– Das Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben.
– Die Situationen werden gut beschrieben, aber auch nicht zu lange.
– Die Konflikte zwischen verschiedenen Personen werden immer gut beschrieben.

Mir hat an dem Buch nicht gefallen:
Am Anfang wird Realität und Virtualität noch gut getrennt, doch ab der Hälfte vermischt sich beides, für mich, zu sehr.

Fazit:
Ein lustiges, teilweise auch spannendes Buch, das man durchaus mit der Realität vergleichen kann. Für Jungen und Mädchen.

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